Süfafrika 2010: Heute mal Kulinarisch
Die Fußball-WM hat begonnen und Südafrika ist in aller Munde. Dies jedoch nur bildlich gesprochen; ich kenne wenige, die mir spontan sagen können, was die Menschen dort eigentlich essen. Umso interessanter erschien mir ein Rezept, das ich in einer Zeitschrift gefunden und sogleich nachgekocht habe. Ich war total begeistert und kann ohne Übertreibungen sagen, dass diese eines der besten Gerichte ist, die ich je gekocht habe.
Für vier Personen brauchen wir:
500 g Rindfleisch (ich verwende dazu gerne Rumpsteaks)
2 Zwiebeln
1 EL Sojasoße
1 Prise Zimt
1 TL Sambal Oelek
1 EL Öl
200 g getrocknete Aprikosen
300 ml Wasser
Pulver für gekörnte Brühe
200 ml Sahne (fettarme Variante: Cremefine zum Kochen)
100 ml Sweet Chili Soße
2 Bananen
Kokosflocken
Pfeffer, Salz
Dazu reichen wir Reis und grüne Bohnen
Und so geht's:
Rindfleisch in dünne Streifen schneiden und Zwiebeln sowie die getrockneten Aprikosen würfeln. 


Fleisch und Zwiebeln im Öl anbraten. Sojasoße, Zimt, Chilipulver und Sambal Oelek dazu geben und Fleisch braun braten. Dann die Bratensoße mit Wasser und dem Brühepulver ansetzen, Sweet Chili Soße, Sahne und gewürfelte Aprikosen dazu geben und alles zusammen aufkochen. Mit Pfeffer und Salz abschmecken. Banane in Scheiben schneiden und ganz zum Schluss dazugeben, damit sie nicht verkocht. 
Während man all diese Schritte unternimmt, können der Reis und die grünen Bohnen jeweils in Salzwasser in Ruhe weich werden. Alles zusammen auf einem Teller anrichten, nach Belieben mit Kokosflocken bestreuen und genießen.
Anmerkungen:
Anhand der Zutatenliste sieht das Ganze auf den ersten Blick sehr aufwändig aus. Insgesamt dauert die Zubereitung jedoch maximal eine Halbestunde, weil wirklich alles sehr einfach vonstatten geht und man eigentlich nicht mehr tun muss als das Zeug zusammengeben und umrühren. Die Sweet Chili Soße, das Sambal Oelek und die Sojasoße gibt es in jedem gut sortierten Supermarkt in der Asienabteilung und wer öfters fremdländisch kocht, hat diese Zutaten in der Regel da.
ACHTUNG: Das Gericht ist so, wie es das Rezept vorgibt, sehr scharf. Ich empfehle Zartbeseiteten daher, das Chilipulver und Sambal Oelek einfach wegzulassen, da es für den Geschmack unwesentlich ist. Die Sweet Chili Soße reicht als Schärfegeber völlig aus. Und wer ganz ohne Schärfe kochen möchte, ersetzt einfach die Sweet Chili Soße durch einen süßen Fruchtsaft, z.B. Apfelsaft. Wenn Menschen mit verschiedenen Toleranzgrenzen das Gericht essen, kann man das Chilipulver und Sambal Oelek dazu reichen und jeder würzt es sich individuell nach.
Ach ja, der ultimative Hinweis für WW-Teilnehmer: Das Gericht hat, wenn man anstatt der Sahne Cremefine zum Kochen verwendet und drei gehäufte EL des fertigen Reises berechnet, pro Teller 11,5 PP.
Landesgartenschau 2010 in Bad Nauheim
Heute fuhren wir auf die Landesgartenschau, die in diesem Jahr in Bad Nauheim stattfindet. Da die eine Oma meines Freundes dort wohnt, hatten wir keine Probleme mit Parkplätzen usw., da wir einfach bei ihr parken und dann mit dem Bus zur Veranstaltung fahren konnten.
Die diesjährige Landesgartenschau besteht aus zwei Teilen, wovon einer ganz neu angelegt und wunderschön war. Er war parkähnlich aufgeteilt und beschäftigte sich mit Themen wie z.B. der Gestaltung von Gartenteichen und Kleinstgärten, d.h. kleinen Grünflächen wie Vorgärten eines Reihenhauses. Dieser Teil hat mir sehr gut gefallen.




Dann ging es weiter zum zweiten Teil der Landesgartenschau im Kurpark. Eigentlich gibt es ein Pendelbähnchen zwischen den beiden Parks, das leider nicht im Eintrittspreis von immerhin 14,- Euro enthalten war. Da wir aber vor allem bei der großen Hitze unserer Omi nicht zu viel zumuten wollten und ja noch einiges vor uns hatten, warteten wir brav auf besagte Bahn. Problem Nr. 1: Es gab keinen Fahrplan. Wann sollte dieses Ding also fahren? Wenn es schon keinen Fahrplan gibt, geht man davon aus, dass vielleicht ständig etwas fährt. Wir warteten: zehn Minuten, zwanzig Minuten. Nach dieser Zeit gingen wir nochmals zum Eingangsbereich der Gartenschau, um an der Kasse weitere Informationen einzuholen. Doch nicht mal dort konnte man uns Näheres zur Pendelbahn sagen. Nach geschlagenen 40 Minuten fruchtlosen Wartens liefen wir dann schließlich doch zum Kurpark. Für uns Ortskundige weniger problematisch, aber wäre man fremd gewesen, hätte man sich sehr schlecht orientieren können, denn Wegweiser gab es auch nur sehr vereinzelt. Sicherlich bekam man an der Kasse einen Faltplan, aber mal ehrlich, wer mag denn ständig mit einem aufgefalteten Plan umherlaufen? Man schaut doch lieber beim Laufen mal kurz auf ein Schild. Auch diese Informationspolitik war sehr gewöhnungsbedürftig.
Hier der Blick auf den Sprudelhof:
Der Gerechtigkeitsbrunnen am Eingang des Kurparks:
Voller Spannung betraten wir also den Kurpark. Wir liefen und liefen und fragten uns irgendwann, wo denn die Gartenschau endlich anfängt. Der Park sah nämlich im Grunde genommen aus wie immer: Grüne Wiese mit Bäumen, Wegen und Bänken, die - das muss man sagen - neu angelegt und renoviert waren. Aber wo waren eigentlich die Blumen? Der Vergleich zur Landesgartenschau in Hanau von vor acht Jahren schürte natürlich sehr hohe Erwartungen und ich hatte schon gedacht, dass zwischen den ganzen Rasenflächen wenigstens ein paar neue Beete angelegt waren. Was man sich sonst noch geleistet hat, waren große bepflanzte Blumenkübel, aber das war's dann auch schon. Der Teich im Kurpark hatte neue Stege und neue Tretboote, auch dies war sehr schön, nur auch hier muss man sagen: Der Park sah aus wie immer, nur etwas neuer. Es liegt der Eindruck nahe, dass sich Bad Nauheim von den Einnahmen der Landesgartenschau seinen Kurpark saniert hat, allerdings ohne den Besuchern ein entsprechendes Programm zu bieten.
Ein kleines Feld mit Blumen gab es immerhin, wo dieses Foto entstand:
Der Teich:
Dann gab es noch ein weiteres Problem: Der Kurpark hat viele Ausgänge, die einem Ortskundigen bekannt sind. Als wir an der einen Seite den Park verlassen wollten, stellten wir plötzlich fest, dass man dort nicht rauskonnte. Nur auch dies wurde einem vorher nicht angekündigt, sondern man ließ die Besucher zunächst 100m in die eine Richtung laufen, um dann festzustellen, dass es nicht weitergeht. Da darf sich Bad Nauheim aber nicht wundern, wenn der ein oder andere frustriert über die Grünflächen läuft und à la "Ich bin ein Star - holt mich hier raus!" den Ausgang sucht.
Und wer Gastronomie suchte... nun, direkt auf dem Landesgartenschaugelände gab es im Grunde nur ein Restaurant, was viel zu wenig ist. Entsprechend voll war es und wir konnten uns leider nicht mehr dazu setzen. Daneben war noch eine Würstchenbude, das war alles. Man muss quasi das Gelände verlassen, um dann in der Innenstadt fündig zu werden. Und genau an dieser Parkseite ist besagter Ausgang, durch den man aber nicht hinauskam. Alles sehr unübersichtlich.
Spielplätze sind auch Mangelware, so dass man eigentlich nur davon abraten kann, mit kleinen Kindern dort hinzufahren, denn die werden wenig Spielmöglichkeiten finden. Und ob die endlosen grünen Wiesen ein Kind begeistern können, wo wir Erwachsenen schon nicht aus dem Häuschen waren... entscheidet selbst.
Tja, tja, liebes Bad Nauheim, was soll man sagen... es waren sehr viele gute Ansätze da und ich bin nach wie vor positiv angetan von dem Bereich hinter dem Bahnhofsgelände. Nur der Rest war wirklich enttäuschend. Dazu die mangelnde Informationspolitik besonders fremden Gästen gegenüber. Sicher ist alles eine Frage des Geldes. Aber ein paar Hinweisschildchen aufhängen, ist dies wirklich so teuer?
Es war trotz allem ein schöner mit unserer Omi und dieser private Aspekt hat vieles wieder gut gemacht. Aber wenn mich jemand fragt, ob es sich lohnt, nur wegen der Gartenschau nach Bad Nauheim zu kommen, muss ich leider sagen: Es muss nicht sein.
Russische Pelmeni
Ich mag die internationale Küche, daher gab es heute bei uns mal etwas Russisches: Pelmeni, ein ravioliähnliches Teiggericht. In seiner Urform wird die Teigfüllung ohne Sauerkraut gemacht, ich habe aber eine entsprechende Variante gefunden und wollte sie ausprobieren. Da das Sauerkraut etwas mehr Würze gibt, werde ich künftig immer diese Variante kochen. Anbei ein Rezept für vier Personen:
Wir brauchen für den Teig:
500 g Mehl
200 ml Wasser
1 Hühnerei
1 Prise Salz
Und für die Füllung:
400 g Tatar
3 EL saure Sahne mit 10% Fett
50 g Halbfettmargarine
2 Zwiebeln
3 EL Sauerkraut
Pfeffer, Salz, Muskatnuss
Nach Belieben evtl. etwas Maggi-Würze
Und so geht's:
Aus dem Mehl, dem Wasser, dem Ei und dem Salz einen geschmeidigen Teig kneten. Falls er zu brüchig ist, evtl. noch einige Spritzer Wasser zugeben, er soll jedoch nicht kleben. Den Teig zu einer Kugel formen und ca. eine Halbestunde mit einem Tuch abgedeckt ruhen lassen.
Derweil die Zwiebel fein schneiden und mit den anderen Zutaten in eine Schüssel geben und zu einer Fleischmasse verbinden.
Nach der halbstündigen Ruhzeit den Teig ca. 3 mm dünn ausrollen und mit Hilfe eines Glases auf einer bemehlten Arbeitsfläche kleine Kreise ausstechen.
Jeweils mit einem TL kleine Häufchen der Fleischmasse auf die Mitte der Nudelkreise geben und dabei einen breiten Rand lassen. Ränder fest andrücken. 
Hier warten die noch rohen Pelmeni aufs Kochen:
Während dieser Aktion kann schon mal ein großer Topf mit Wasser und einer Prise Salz erhitzt werden. Wenn es kocht, die Hitze zurückfahren, so dass es nicht mehr blubbert und die Pelmeni hineingleiten lassen. Kochen, bis sie nach oben steigen (ähnlich wie bei Klößen). 
Wir essen dazu gerne eine fettarme Champignonsoße, auch wenn dies gar nicht russisch ist. In Russland reicht man dazu Schmand oder zerlassene Butter. Und so sehen sie fertig aus:
Obwohl ich gemischtes Hackfleisch durch Tatar, Butter durch Halbfettmargarine und echte Sahne durch 10%ige saure Sahne ersetzt habe, kommt das Gericht so noch auf 13,5 Weight Watchers PPs. Ist aber superlecker und wenn man sich dafür den Rest des Tages etwas im Griff hat, stellt das Gericht kein Problem dar. Und zugegeben: Es macht sehr viel Arbeit, insofern ist die Gefahr gebannt, dass man sich sehr oft damit den Bauch vollschlägt, denn mehr als ein- zweimal im Jahr gibt es das bei uns nicht. Für die komplette Zubereitung (also vom ersten Teigmischen bis zum Verzehr) sollte man anderthalb bis zwei Stunden einplanen, somit ist das Gericht wohl eher etwas für Leute, die kochen als Hobby haben und Freude daran empfinden, etwas Neues ausprobieren.
Germany: 12 Points!
Es gibt Dinge, die gibt es nicht. Fliegende Kühe zum Beispiel. Oder deutsche Musiker, die den Grand Prix - oder den Eurovision Song Contest, wie er sich jetzt schimpft - gewinnen.
Als der Grand Prix das letzte Mal von Deutschland heimgeholt wurde, war ich noch nicht in der Schule. Nun im Jahre 2010 stehe ich schon seit über 10 Jahren im Berufsleben. Diese Dimensionen muss man sich mal vorstellen.
Ich gestehe, dass ich nicht zu den absoluten Lena-Fans gehöre und der ein oder andere mag im Vorfeld zum Grand Prix manch kritisches Wort von mir gehört haben. Nur, jawohl, auch ich war hin und weg gestern. Wie ich auch als absolute Fußball-Null bei der WM zu einem Fan mutiere. Der Sog zieht mit. Und letzten Endes war ja nicht mein Geschmack ausschlaggebend, sondern der vieler Millionen Europäer. Wobei ich sagen muss, dass ich das Lied immer mehr mochte, je öfter ich es gehört habe und das war in den letzten Wochen recht häufig.
Lena lässt sich durch nichts verbiegen; weder hat sie trotz Kritik ihre englische Aussprache angepasst, noch hat sie an ihrenm Bewegungen etwas geändert. Außerdem hatte sie nicht viel zu verlieren (O-Ton in einem Intervierw: "Schlimmer als ohne mich kann es mit mir auch nicht werden!") und viel zu gewinnen. Mit dieser Einstellung geht man vielleicht auch etwas anders an die Sache heran. Dass sie dabei ohne große Choreographie, ohne Nackteinlagen oder aufwändige Kostümierung ihre Punkte bekommen hat, spricht auch für sich.
Nicht zuletzt hat sich auch gezeigt, dass das zugegebenerweise sehr aufwändige Vorentscheidsverfahren zu seinem Erfolg geführt hat. Und klar, Stefan Raab braucht wahrscheinlich sein ganzes Leben keinen Finger mehr krumm machen. Aber wenn man ehrlich ist, hatte er eben wirklich ein Händchen dafür. Allein, einen öffentlichen und einen Privatsender in dieser Sache zu vereinen, hat noch keiner vorher geschafft. Also wollen wir es ihm nicht neiden - obwohl weit oben in Tötensen sicher ein Dieter Bohlen sitzt und sich in den Wertesten beißt, dass er Lena nicht entdeckt hat!
Beeindruckend fand ich auch im Vorfeld, dass Deutschland endlich mal wieder Interesse am Grand Prix hatte. Dies ist all die Jahre vorher nicht passiert. Man hat sich damit arrangiert, dass es "eh egal ist" und uns sowieso keiner mag. Ganz anders war es dieses Jahr. Auch wenn man nicht für sein eigenes Land stimmen kann, bin ich davon überzeugt, dass ein Künstler überhaut nur eine Chance hat, wenn er den Rückhalt der eigenen Bevölkerung hat. Und natürlich auch der Medien, die Lena ja seit Wochen in den siebten Himmel gelobt haben. Dies beeinflusst natürlich auch andere Länder, denn auch ein Reporter des schwedischen Aftonbladets oder der britischen Sun klopft vielleicht mal die Stimmung in den jeweiligen Teilnehmerländern ab. Durch die heutige Vernetzung alles gar kein Problem.
Letzten Endes möchte ich noch eine generelles Lob für den diesjährigen Wettbewerb aussprechen: Ich fand ihn qualitativ den letzten Jahren haushoch überlegen. Lieder, bei dem sich einem die Nackenhaare aufstellten, gab es nur vereinzelt (erwähnen, wenn auch nicht lobend, möchte ich hier den Serben Milan Stankovic mit seinem nervigen "Ovo je Balkan"), vieles war zumindest ganz erträglich und einige Nummern sogar richtig gut. Süß fand ich auch die Dänen, aber mal ehlich, für den Sieg des eigenen Landes kann man auch mal einen Abend seine Skandinavienliebe vergessen!
Bleibt noch die Frage, welche deutsche Stadt im nächsten Jahr den Grand Prix ausrichtet. Ganz uneigennützig bin ich natürlich für Frankfurt (da würd ich wahrscheinlich sogar hinfahren), was aber utopisch ist. Hamburg wäre passend oder aber wie in den anderen Ländern ganz einfach die Hauptstadt. Die O2-Arena in Berlin wäre sicher eine gute Location dafür. Und was Lena betrifft, bin ich sehr gespannt, wie es weitergeht. Da schlummert offensichtlich Potential! Genießen wir es also, denn der nächste Grand-Prix-Sieg kann bekanntermaßen ein paar Jährchen dauern...
Italienisches Gemüse-Risotto
Heute wollte ich mal ein Rezept mit Euch teilen, welches mir sehr gut schmeckt, super einfach ist und dabei noch kalorienarm.
Folgende Mengenangaben sind für eine Person, können aber beliebig hochgerechnet werden.
Wir brauchen: 50 g trockener Reis, am besten Risotto-Reis
125 g Möhren
125 g Zucchini
eine kleine Zwiebel
1 TL Olivenöl
½ Dose Tomatenstückchen oder Tomatenpüree
1 TL Klare Brühe
1 TL Basilikum
Pfeffer und Salz nach Belieben
1 EL geriebener Parmesan, am besten frisch
So geht's:
Reis nach Packungsangabe kochen. Möhren und Zucchini klein reiben und die Zwiebel in kleine Stücke schneiden. Olivenöl in einer Pfanne erhitzen und Zwiebeln anbraten. Dann die restlichen Gemüseschnitzen dazugeben. Nach ca. 2 – 3 Minuten Tomaten hinzufügen und mit Brühepulver, Pfeffer und Salz abschmecken. Weiterhin simmern lassen, bis das Gemüse weich ist und ggf. Wasser nachgeben, da die Tomaten sehr schnell Flüssigkeit verkochen. Reis hinzugeben, nochmals abschmecken. Ganz zum Schluss Basilikum zugeben und umrühren – danach sollte das Gericht nicht mehr kochen. Vor dem Servieren 1 EL geriebener Parmesan auf das Risotto geben. Genießer trinken dazu ein Gläschen trockenen Rotwein. 
Weight Watchers-Teilnehmer können für die oben genannte Grundversion 6,5 PPs anrechnen. Pro Esslöffel Parmesan erhöht sich der Wert um einen PP, d.h. auch für Käseliebhaber ist noch viel Puffer auf dem PP-Konto. Darüber hinaus macht das Gericht sehr satt. Praktisch ist auch die absolute Kombinationsfreiheit, was das Gemüse angeht. So hatte ich auch schon mal pro Portion eine Handvoll frische Champignons in Scheiben dazu gegeben, was auch sehr lecker war.
Mein Tipp wenn's mal schnell gehen muss: Natürlich kann man sich das Gemüsereiben auch sparen und die Möhren und Zucchini einfach in Stückchen schneiden. Ich mag es aber lieber, wenn sich die kleinen Gemüsefitzelchen mit den Reiskörnern verbinden. Aus diesem Grund reibe ich das Gemüse manchmal auch in einer ruhigen Minute vor und friere es schon gerieben portionsgerecht ein (auf dem ersten Foto habe ich beispielsweise gefrorene Zucchinischnipsel verwendet). Diesen Tiefkühlklumpen gebe ich dann einfach unaufgetaut zu den Zwiebeln, dem Olivenöl und den Tomaten und verfahre ansonsten wie oben beschrieben.
Guten Apettit!
Und ich wünsche mir ich stünde morgens schon an deinem Strand...
Am ersten Mai wird in der Travemünder Altstadt nahe unserer Ferienwohnung der Maibaum aufgestellt. Da wir dies bisher noch nicht erlebt hatten, haben wir uns einfach mal dazu gesellt.
Zuerst nähert sich eine Kapelle, die vom Leuchtturm bis zur Altstadt lief, dem alten Marktplatz:
Mit vereinten Kräften wird der Maibaum aufgestellt:
Fertig!
Am 1. Mai ist auch der erste Tage der Strandkorbsaison:


Zum Abschluss möchte ich Euch noch ein Foto zeigen, das im Vogelpark Niendorf, einem Nachbarort von Travemünde und zum Timmendorfer Strand gehörig, entstanden ist. Die größere der beiden Gänse ist echt. ;-)
Ja, schön war's mal wieder und wie immer freut man sich schon jetzt aufs nächste Mal!
"Und ich wünsche mir, ich stünde
morgens schon an deinem Strand.
Travemünde, Travemünde
wo ich Glück und Freude fand."
Königin der Hanse, Perle am Ostseestrand...
Ein Lübeck-Ausflug ist natürlich ein Muss, wenn wir in Travemünde sind. Wir haben ja im letzten Jahr schon zahlreiche Fotos der Altstadt gemacht, so dass wir uns dieses Mal auf einen ganz kleinen Teil im Osten der Altstadtinsel beschränkten, den wir bisher noch nicht erlaufen hatten. Weiterhin stand das Holstentor von innen auf dem Programm.
Aber hier ist es erst mal von außen:
Blick von innen durch die dicken Fensterscheiben nach draußen:
Vor einer schönen Kulisse:
Altstadtimpressionen:

Mit dem Schiff zurück nach Travemünde:
Das Fischerdörfchen Gothmund vom Schiff aus:
"Lübeck, mein Lübeck
an der Waterkant.
Königin der Hanse,
Perle am Ostseestrand!"